Eine globale Cyberattacke kann wirtschaftliche Schäden in Höhe von bis zu 53 Milliarden Dollar auslösen, hat Lloyd’s of London berechnet. Der Versicherungsmarkt vergleicht das mögliche Ausmaß der Schäden mit dem Hurrikan Sandy, der 2012 in der Karibik und an der Ostküste der USA tobte und Hunderte von Menschen tötete. „Es ist schwer, sich zu veranschaulichen, wie gigantisch die Schäden durch Cyberattacken sind, weil alles virtuell passiert“, sagt Lloyd’s­-CEO Inga Beale. Verglichen mit diesem Szenario sind selbst die Schäden durch die WannaCry­Ransomware überschaubar: Sie werden auf 8 Milliarden Dollar geschätzt. WannaCry hat auch das Europäische Parlament alarmiert: Im Herbst will die Europäische Kommission neue Gesetze zum Umgang mit Cybercrime auf den Weg bringen.