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Versicherungstag 2014

Bundeskanzlerin Angela Merkel hob auf dem Versicherungstag 2014 in Berlin die Bedeutung der Versicherer als „wirtschaftliches Schwergewicht“ in Deutschland hervor. Zwar habe die Lebensversicherung vor großen Herausforderungen gestanden. Mit dem Lebensversicherungsreformgesetz sei nun „die Zukunftsfähigkeit der Lebensversicherung wiederhergestellt“. Allerdings müssten alle Beteiligten „einen angemessenen Beitrag leisten“. Zum Schluss wandte sich die Bundeskanzlerin an den zuvor für zwei weitere Jahre im Amt bestätigten Präsidenten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Alexander Erdland. Sie beglückwünschte ihn zur Wiederwahl und versprach der Branche, „weiterhin konstruktiv zusammenzuarbeiten“.

Stresstest

Die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) hat Ende November die Ergebnisse des EU-weiten Stresstests für Versicherungen bekannt gegeben. „Die Ergebnisse zeigen, dass die Versicherer in Europa über eine solide Kapitalausstattung verfügen und auch stärkeren Verwerfungen an den Finanzmärkten standhalten können“, so GDV-Präsident Alexander Erdland. Die größten Herausforderungen für die Versicherer in Deutschland und Europa bestünden weiterhin in der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Ziel des Stresstests war es, herauszufinden, wie resistent der europäische Versicherungsmarkt gegen extreme Negativszenarien wie Naturkatastrophen oder sehr schnell steigende Zinsen ist.

125 Jahre versichert

Das ist ein stolzes Jubiläum – 125 Jahre gesetzliche Rentenversicherung. Die Gründung der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahr 1889 markierte einen Epochenwechsel. Nach der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung war die gesetzliche Rente der dritte Baustein in der Geschichte der deutschen Sozialversicherung. Mit dem „Gesetz betreffend die Invaliditäts- und Alterssicherung“ wurde damals eine Strukturentscheidung getroffen, die das System der Alterssicherung bis heute prägt. Um die Rentenversicherung auch in Zukunft leistungsfähig und finanzierbar auszugestalten, braucht es eine gute Balance zwischen Solidarität und Eigenverantwortung. Daher darf laut GDV die gesetzliche Rente nicht mit neuen Aufgaben und Leistungen überfrachtet werden.