Aktuelle Informationen und Wissenswertes aus den Bereichen Risikoschutz, Sicherheit und Vorsorge.

GDV-Kommunikation

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat seine Kommunikation neu aufgestellt. „Wir wollen Freiräume schaffen – für ein aktives Themenmanagement“, sagt der Vorsitzende der GDV-Hauptgeschäftsführung Jörg von Fürstenwerth. Das für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständige Team wird dazu personell deutlich vergrößert, neu zugeschnitten und sitzt künftig gemeinsam in einem Newsroom. Leiter des Newsrooms ist seit dem 1. September Wirtschaftsjournalist Jörn Paterak. Die strategische Ausrichtung der Kommunikation liegt künftig in den Händen der bisherigen GDV- Sprecherin Ulrike Pott. Als Pendant zu Paterak ist sie für die mittel- und langfristige Planung der Schwerpunktthemen zuständig.

Investitionen in Infrastruktur

Bis 2030 werden rund 7,2 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich für den Straßenbau benötigt. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will angesichts der immensen Investitionen Versicherer und Pensionsfonds als Investoren gewinnen. Die Infrastrukturlücke sei zuletzt so groß geworden, dass sie nicht mehr allein durch ein staatliches Finanzierungsprogramm geschlossen werden könne, räumte Gabriel ein. Ein jetzt eingesetzter Expertenbeirat, dem auch Vertreter der Versicherungswirtschaft angehören, soll daher neue Investitionsmodelle entwickeln. Der Versicherungsbranche ist dabei vor allem Planungs- und Rechtssicherheit wichtig. Mehr Informationen zum Thema finden Sie in einem aktuellen GDV-Positionspapier.

Branchenwachstum

Die europäischen Versicherer konnten ihre Bruttobeiträge 2013 um knapp drei Prozent auf 1.111 Milliarden Euro ausbauen. Dies ist der höchste Wert seit 2007, wie der aktuell veröffentlichte „Annual Report 2013–2014“ von Insurance Europe zeigt. Bei den Lebensversicherern erhöhten sich die Beitragseinnahmen europa- weit um fast fünf Prozent auf 665 Milliarden Euro. Dabei beweist sich Deutschland als wichtiger Wachstumsmotor. In der Kfz-Versicherung sanken die Prämieneinnahmen in Europa um fast fünf Prozent, was vor allem auf die Entwicklung in Großbritannien und Italien zurückgeführt wird.