Der Wert der Investments der 300 weltgrößten Pensionsfonds ist im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent gefallen. Kein Grund zur Sorge, beruhigt das Makler- und Beratungsunternehmen Willis Towers Watson: Auf fünf Jahre gerechnet, sei das Vermögen dieser 300 Fonds um 19 Prozent an- gewachsen. Es liegt derzeit bei 14,8 Billionen Dollar. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld sei es schwierig, gute Renditen zu erzielen, so Willis Towers Watson. Deshalb kümmerten sich viele Pensionsfonds darum, interne Abläufe zu optimieren, um Kosten zu sparen. Die zwei größten Fonds sind Sovereign Pension Funds: Hier agiert der Staat als Rentenverwalter. Der japanische Staatsfonds verfügt über ein Vermögen von 1,16 Billionen Dollar, der norwegische über 866 Milliarden Dollar. Der drittgrößte Fonds, der Federal Retirement Thrift, stammt aus den USA (443 Milliarden Dollar). Nur neun der 300 Pensionsfonds haben ihren Sitz in Deutschland. Der größte, die Bayerische Versorgungskammer, belegt mit 71,3 Milliarden Dollar weltweit Platz 37.