Erstmals haben die Kapitalanlagen von Europas Versicherungen die Zehn-Billionen-Euro-Schwelle überschritten − das geht aus der neuesten Jahresstatistik hervor, die der Europäische Dachverband der Branche, Insurance Europe, jetzt für 2016 vorgelegt hat. Demnach haben die Mitgliedsunternehmen insgesamt 10.112 Milliarden Euro in direkten Investitionen, am Renten- und Aktienmarkt, in gewährten Krediten und Hypothekendarlehen stecken − 5,6 Prozent mehr als 2015. Die Assekuranz sei damit der größte institutionelle Investor des Kontinents, so Insurance Europe. Das Anlagekapital betrug im EU-Schnitt rund 62 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung (BIP). So hoch lag laut Verband die BIP-Quote auch bei Deutschlands Versicherern.